Zu Besuch im Amtsgericht
von Levi aus der Klasse 7a (Regionale Schule - Schulcampus Grevesmühlen)
Unsere Exkursion zum Amtsgericht war am 7.01.2026 von 9.20 – 11.50 Uhr.
Im Gericht angekommen mussten alle Schüler durch eine Sicherheitskontrolle, die Sicherheitskontrolle, welche durch uniformierte Justizfachmännern und -frauen durchgeführt wurde.
Bei der Kontrolle mussten wir unsere Jacke und deren Inhalt sowie Hosentaschen leeren - den Hefter mussten wir auch abgeben. Nun waren alle durch, und die Klasse 7A mit Herr Kräplin–Kiank ging in den Verhandlungssaal 2.
Im Saal hat uns Herr Dr. Rentzow und die Geschäftsleiterin des Amtsgerichts erwartet.
Wie kommt man eigentlich zur Exkursion ins Amtsgericht ?
Um das Thema Jugend und Recht besser zu verstehen, hat unser Sozialkundelehrer Herr Kräplin-Kiank im Amtsgericht nachgefragt, ob eine Exkursion möglich wäre. Da wir ins Amtsgericht gewandert sind, waren wir im Amtsgericht Grevesmühlen.
Der Richter (Dr. Rentzow) hat uns erzählt, wie es zu einer Verhandlung kommt und was dabei passiert. Anschließend durften Mitschüler raten, wo Richter, Schöffe, Justizfachwirt, Zeuge, Anwalt, Angeklagter und Staatsanwalt sitzen. Dann durften wir eine Verhandlung nachspielen.
Der Richter hat uns auch gesagt, was passiert, wenn man nicht zur Verhandlung geht. Dabei habe ich gelernt, dass es ein sehr großer Aufwand ist, eine Verhandlung in Gange zu setzen. Überrascht hat mich, dass ein Richter richtig viele Fälle im Jahr hat. Ich habe ihn gefragt, warum er den Beruf als Jugendrichter gewählt hat. Seine Antwort war, dass er einfach entscheiden kann, was im Gericht passiert. Meine zweite Frage war, was er als Kind werden wollte und ob er schon immer Richter werden wollte. Der Richter sagte, in seiner Kindheit wollte er Pilot oder Ninja werden.
Bildquelle: https://www.nordkurier.de/panorama/urteil-im-prozess-gegen-jungen-schweden-1253026